Erste Preisträgerin des plus-MINT Preises 2026: Hannah Sophie Ferenz
Mit dem erstmals vergebenen plus-MINT Preis 2026 setzt der Verein zur MINT-Talentförderung e. V. ein starkes Zeichen für die gezielte Förderung herausragender Nachwuchstalente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Preis steht für wissenschaftliche Exzellenz, Eigeninitiative und internationale Perspektive – Eigenschaften, die in besonderer Weise das Profil der ersten Preisträgerin prägen: Hannah Sophie Ferenz vom Landesgymnasium Sankt Afra.
Insgesamt fünf außergewöhnliche junge Talente aus den drei plus-MINT Internaten gelangten in die Finalrunde: Lena Dreeßen und Ahmad Milad Karimyar (Stiftung Louisenlund), Elisabeth Feigenberg und Kira Juda (Schloss Neubeuern) sowie Hannah Sophie Ferenz (Sankt Afra, Meißen). Sie alle überzeugten durch exzellente schulische Leistungen, beeindruckende Wettbewerbserfolge und eine tiefgehende wissenschaftliche Neugier.
Die Jury legte bei ihrer Entscheidung besonderen Wert auf fachliche Leistungsstärke, methodische Selbstständigkeit, internationale Anschlussfähigkeit sowie Persönlichkeit und Engagement. Damit sollen nicht nur punktuelle Spitzenleistungen, sondern ganzheitliche Begabungsprofile sichtbar gemacht werden. Als erste Trägerin des plus-MINT Preises wurde Hannah Sophie Ferenz ausgezeichnet. Sie beeindruckte die Jury durch analytische Tiefe, eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und eine reflektierte Herangehensweise an komplexe Fragestellungen.
„Hannah arbeitet seit 2025 aktiv in Kooperation mit universitären Forschungseinrichtungen, unter anderem an der TU Dresden im Bereich bioelektronischer Materialien. Ihr Projekt zu leitfähigen biologischen Strukturen verbindet Biologie, Physik und Materialwissenschaft – interdisziplinär, methodisch anspruchsvoll und auf universitärem Niveau“, so heißt es in der Laudatio von Sven Meier.
Mit dem Preis ist die Teilnahme am renommierten London International Youth Science Forum (LIYSF) verbunden, das jungen Talenten Türen zu internationalem wissenschaftlichem Austausch öffnet.
Wir gratulieren Hannah Sophie Ferenz sehr herzlich zu dieser herausragenden Auszeichnung und wünschen ihr inspirierende Erfahrungen beim LIYSF sowie weiterhin viel Erfolg auf ihrem wissenschaftlichen Weg.