Häufige Fragen beantwortet
280 Schülerinnen und Schüler leben und lernen bei uns.
Natürlich, wir wollen nicht nur zusammen lernen, sondern auch zusammen leben.
In der Mittelstufe haben wir durchschnittlich drei Stunden (à 75 min) pro Tag, in der Oberstufe sind es durchschnittlich vier.
Alle Informationen über das Bewerbungsverfahren findest du hier.
Wir gehen nicht allein durch unser Leben auf Afra, sondern werden von Mentoren und Mentorinnen unterstützt. Du hast zwei feste Mentorinnen/Mentoren, die Dich im Alltag beraten: eine Gymnasialmentorin/ einen Gymnasialmentor (GM) und eine Internatsmentorin/ einen Internatsmentor (IM). Beide setzen Schwerpunkte in ihrer Begleitung: die Gymnasialmentorin/ der Gymnasialmentor achtet auf Deine Förderung und Entwicklung in der Schule, die Internatsmentorin/ der Internatsmentor im Internat. Darüber hinaus findest Du in den Internatspädagoginnen und -pädagogen Ansprechpersonen rund um die Uhr.
Neben den Gymnasialmentoren und -mentorinnen und Internatsmentoren und -mentorinnen arbeiten unter uns eine Schulpsychologin, eine Beratungslehrerin und ein Team von Internatspädagoginnen und –pädagogen, die uns in allen Lebenslagen beraten und begleiten.
Im Diensthaus, das rund um die Uhr besetzt ist, arbeiten unsere Internatspädagoginnen und –pädagogen. Sie nehmen morgens eure Krankmeldung entgegen, besuchen euch, begleiten euch zum Arzt und informieren eure Eltern.
Neben den Möglichkeiten im Unterricht können wir unsere Interessen im profundum vertiefen. In unseren wöchentlichen profunda kommen wir mit Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten zusammen, um uns einem Thema oder einem Projekt intensiv zu widmen. Mathe, Geschichte, Theater, Politik, Psychologie, Natur oder Sprachen – die Auswahl ist vielfältig.
In der neunten und zehnten Klasse engagieren wir uns in Meißner Einrichtungen. Kindergärten, Altersheime, das Tierheim oder Die Arche, wir wollen mitmachen.
Abends, zwischen 18.30 Uhr und 21.00 Uhr machen wir Sport. Ob Handball, Fussball, Tischtennis, Yoga oder Volleyball– hier findet jede/jeder, was ihm/ihr Spaß macht.
Unter “educated person” verstehen wir einen Menschen, der sich seiner Selbst bewusst ist, viele verschiedene Interessen und Fähigkeiten hat, der urteilsfähig, aber auch sensibel, kompromissbereit, durchsetzungsfähig sowie belastbar ist und sich für die Gesellschaft engagiert.
Unsere Schülerinnen und Schüler kommen vorwiegend aus Sachsen, aber auch aus dem ganzen Bundesgebiet, Ländern Europas und von anderen Kontinenten.
Normalerweise fahren wir alle vier Wochen nach Hause. Selbstverständlich können uns unsere Eltern auch in unserer Freizeit besuchen oder umgekehrt.
Am Wochenende gibt es neben Workshops viele Sport- und Freizeitangebote. Filme, Spiele, Exkursionen, Experimente – jeder organisiert sich was mit den Freunden vor Ort.
Der komplette Campus ist mit WLAN ausgestattet. Ab der achten Klasse, nach erfolgreicher Teilnahme am Medienlehrgang, bringt ihr Eure eigenen Rechner, Smartphones oder Tablets mit nach Afra. Im Unterricht legen wir Wert auf die Vermittlung digitaler Kompetenzen und arbeiten daher nach dem Prinzip “bring your own device”. Eine Anzahl an Leihgeräten steht zur Verfügung. Dein Handy nutzt Du nur in Deinem Haus, denn wir wollen uns auch digitale Auszeiten nehmen und miteinander persönlich ins Gespräch kommen.
Es wohnen zwei Schüler/Schülerinnen auf einem Zimmer, acht auf einer Etage. Zu jeder Etage gehört ein Bad, mehrere WCs, eine Küche und ein Gemeinschaftsraum sowie zwei Abstellkammern. Im Mittelstufendorf hat ein Haus zwei Etagen, da wohnen 16 Schüler oder Schülerinnen zusammen; im Oberstufendorf sind es 24 in einem Haus.
Unsere Unterrichtsinhalte orientieren sich am sächsischen Lehrplan und werden nach Prinzipien der Hochbegabtenförderung durch zusätzliche Schwerpunkte erweitert. Dadurch können wir uns innerhalb des fundamentums, unserem Unterricht, und außerhalb in profunda, dem Frühstudium, Wettbewerben, Jahrgangsprofilen und in der Oberstufe im Rahmen des IB Diploma Programs vertiefend bilden.
Wir folgen als Landesschule dem Gründungsvater Moritz von Sachsen, der bei Einrichtung der Fürstenschule bestimmte: „Die lare sey umsunst.“ Also trägt die Kosten dafür, unterrichtet zu werden, dankenswerterweise der Freistaat Sachsen. Aber du willst ja auch essen und wohnen. Die Kosten für Unterkunft und Essen liegen bei ca. 580€. Für Schülerinnen und Schüler aus Sachsen ist eine zusätzliche Förderung von 195€ möglich.
Gemeinsam auf einem Zimmer zu leben, erfordert von uns allen täglich Achtsamkeit, Kompromisse und Respekt. Entwickeln sich Unstimmigkeiten, kannst Du Dich an Deinen Internatsmentor/ Deine Internatsmentorin wenden und mit dessen Hilfe versuchen, diese zu klären. Zimmerwechsel sind grundsätzlich möglich.
Wir essen in der Mensa. Täglich werden fünf Mahlzeiten angeboten. Das erste Frühstück vor dem Unterricht, das zweite Frühstück in der ersten Pause, das Mittagessen, Vesper und Abendbrot. Sonntags brunchen wir vormittags. Bei allen Mahlzeiten gibt es natürlich auch vegetarische und vegane Optionen; auch Intoleranzen und Unverträglichkeiten werden berücksichtigt.
Deine Frage ist nicht dabei?
Kein Problem. Wir beantworten sie gern in einem persönlichen Gespräch.