Aktuell

Abgeräumt! Auf zur Preisverleihung des BWFS nach Dresden!

Alljährlich findet bundesweit der Bundeswettbewerb für Fremdsprachen (BWFS) statt. Im Schuljahr 2024/25 erzielten afranische Teilnehmerinnen und Teilnehmer Leistungen mit dem Prädikat „herausragend“. Am 3.9.2025 wurden sie gemeinsam mit weiteren Preisträgerinnen und Preisträgern Sachsens nach Dresden in den sächsischen Landtag eingeladen. Die Zeremonie der Preisverleihung fand im Plenarsaal statt, gerahmt von Gitarrenklängen.

Begrüßt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger vom Landtagspräsidenten Alexander Dierks. In seiner Rede zeigte er seine Begeisterung für das Engagement für Fremdsprachen, welches die Lernenden und Lehrkräfte im Rahmen des Wettbewerbs an den Tag legten. Er hob hervor, dass nur wenige der sächsischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Sprachen unserer Nachbarländer wie Polnisch oder Tschechisch angetreten waren. Er betonte, dass er es für wichtig hält, diese Beziehung zu Deutschlands Nachbarkulturen zu stärken und aufrechtzuerhalten. Somit könnten sich die Nationen entgegenkommen sagte er weiter. Es folgte der Beitrag des Staatsministers für Kultus Conrad Clemens. Eingeleitet wurde dieser mit einem Appell an die jugendlichen Preisträgerinnen und Preisträger, sich weiterhin zu engagieren, auch politisch. Er merkte an, dass die Frauenquote im sächsischen Landtag nicht so hoch sei wie an jenem Tag und gab seinen Zuspruch für zukünftige Veränderungen. Zunächst richtete er seinen Dank an die Teilnehmenden und Lehrkräfte, die den Wettbewerb unterstützt haben. Auch er schloss sich dem Appell an, den Sprachen deutscher Nachbarländer in solch einem Wettbewerbsformat eine größere Plattform zu geben. Er sprach seine Bewunderung und seinen Respekt für die Preistragenden aus, an einem solchen Wettbewerb so zahlreich teilgenommen und derartig gute Leistungen erzielt zu haben.

Die Veranstaltung gipfelte in der Rede von Grit Klier, der sächsischen Landesbeauftragten des BWFS, in deren Anschluss sie die Preisträgerinnen und Preisträger ehrte. „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“ – mit diesem Zitat begann sie ihren Beitrag. Und diese Grenzen werden die Preistragenden auch in Zukunft ausweiten. Sie sprach ihren Stolz für die Leistungen der Teilnehmenden aus und auch die Begeisterung für die Tiefgründigkeit und Professionalität der Wettbewerbsbeiträge.

Im Anschluss erhielten alle Preisträgerinnen und Preisträger ihre Auszeichnungen. Dabei wurden einige Lernenden Sankt Afras sowohl in der Kategorie „Team“ als auch in der Kategorie „Solo“ für ihre „herausragende“ Leistung aufgerufen. Bald startet die diesjährige Wettbewerbssaison. Eine Vielzahl an ehemaligen Teilnehmenden hat sich bereits erneut angemeldet und auch die Afranerinnen und Afraner werden wieder antreten.